25 Jahre Gebirgsschützenkompanie Rosenheim

Die Gründung

Am 17.11.1977 fand in Rosenheim, im Gasthaus "Schützenhaus" die Wiedergründungsversammlung statt. Jakl Steidl war als Initiator schon Monate vorher tätig und verfaßte folgenden Aufruf:

"Lieber Bürger von Rosenheim!

Die Aufgabe einer Gebirgsschützenkompanie ist, alpenländische Sitte und wehrhaftes alpenländisches Brauchtum vergangener Jahrhunderte zu erhalten und zu pflegen. Die damalige Verpflichtung zum Schutze der Heimat wollen wir in heimatpflegerischer und kultureller Arbeit erfüllen.

Aktive Mitglieder können werden, ordentliche, heimatverbundene Männer vom 18. bis 60 Lebensjahr, die Gewähr zur Verlässigkeit, Festigkeit und reges Interesse im obigen Sinne zeigen.

Als passive Mitglieder gelten Männer, die durch Beitrag, Interesse und Förderung die gute Sache unterstützen.

Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich in besonderer Weise um die Förderung des Gebirgsschützengedankens verdient gemacht hat.

Unterstützen auch Sie durch ihre Mitgliedschaft oder Spende diese gute Sache.

Einzahler der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrages für 1978 vor dem 1.1.1978 gelten als Gründungsmitglieder."

Rosenheim, den 2.11.1977

Der Gründungsausschuß

 

Nach viel Vorarbeit der Männer der ersten Stunde wurde bei der Wiedergründungsversammlung folgende Vorstandschaft - im Sprachgebrauch der Gebirgsschützen "Hauptmannschaft" gewählt:

Jakl Steidl, techn. Zeichner, als Hauptmann, Volkert Zellner, Straßenmeister, als Oberleutnant, Werner Rabe, techn. Amtmann, als Leutnant-Schatzmeister, Karl Huber, städt. Beamter, als Leutnant-Schreiber, Heinz Lanner, städt. Beamter, als Leutnant-Protokollführer und Hans Käsmeier, Kraftfahrer, als Leutnant Fähnrich und Zeugwart.

Am 6.5.1978, anläßlich eines Bürgerfestes konnten die ersten Mitglieder mit Montur auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim antreten. Angetan vom ersten Auftritt entschlossen sich weitere Bürger zum Eintritt in die Kompanie, so daß innerhalb kürzester Zeit die Zahl der Mitglieder auf über einhundert Mann anstieg.

Die Montur besteht aus schwarzen Haferlschuhen, grauen Strümpfen mit grüner Verzierung, altschwarzer Lederbundhose, weißen Hemd, grün-roten Mascherl, bei Traueranlässen in schwarz, flaschengrüner Joppe mit hellgrünen Aufschlägen und Kragen, Metallknöpfe. Der Stopselhut war anfangs mit links aufgeschlagener Krempe, Adlerfeder weiß-blauer Kokarde und Chiemgauadler. Die aufgeschlagene Krempe und Adlerfeder wurden geändert. Die Adlerfeder ersetzt durch einfachen Spielhahnstoß bei der Mannschaft und doppelten Stoß bei den Offizieren und Ehrenoffizieren. Die Krempe ist jetzt nicht mehr aufgeschlagen. An der rechten Brust wird die Schützenschnur getragen, sie ist bei der Mannschaft grün-silber, bei den Dienstgraden silber, bei den Offizieren grün-gold und beim Hauptmann in gold geflochten. Bei den Hutschnüren ist eine vergleichbare Unterscheidung grün-silber-goldfarben.

Die Männer sind folgender Maßen ausgerüstet: Mannschaften - Karabiner 98k, Pioniere - Lederschurz, Sapie oder Hacke, Offiziere und Fahnenbegleiter - Hirschfänger, Hauptmann - Säbel.

 
                                                                                                            Foto: Krämer
Die Kompanie im Jahr 1978

Aufnahme in den Bund

Am 15.6.1978 erhielt die Kompanie die Aufnahmeurkunde in den "Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien" aus der Hand des damaligen Landeshauptmannes Georg Hagn-Sternecker im Beisein der Bundesoffiziere Oberleutnant Joseph Wengermayer und Leutnant Adolf Linder.

Von nun an nahm die Kompanie an den Veranstaltungen und Festlichkeiten der bayerischen Gebirgsschützen, der Tiroler und Südtiroler Schützen teil. Um bei diesen Anlässen nicht hintanzustehen wurde auch bald unter Führung von Rottmeister Manfred Mikno ein Salutzug gegründet, sowie auf Anregung von Kompaniemitglied Werner Krämer ein Trommlerzug aufgestellt.

Veranstaltungen

Zur besseren Pflege der Gesellschaft initiierte der "Seltenbauer" aus Happing, Peter Thanner, daß bei ihm in der Maschinenhalle alljährlich ein Stadelfest abgehalten wird. Der Hofnachfolger Walter Wünsch zeigte großes Verständnis für unsere Tradition und so können wir ununterbrochen seit Wiedergründung unser Stadelfest am selben Ort feiern.

Am 23. und 24.Juni 1979 feierte die Kompanie ihr Wiedergründungsfest verbunden mit der Fahnenweihe. Die Schutzherrschaft hatte Ministerpräsident Franz Josef Strauß übernommen. Ehren- und Patenkompanie stellten die Wackersberger Gebirgsschützen.

Der Höhepunkt des Wiedergründungsfestes waren der Gottesdienst auf dem festlich geschmückten Max-Josefs-Platz und die Segnung der Fahne durch Dekan Anton Fredlmeier. Den anschließenden Festzug mit über 30 bayerischen Gebirgsschützenkompanien, mit Schützenkompanien aus Tirol und Südtirol, führte Landeshauptmann Georg Hagn-Sternecker mit den Offizieren der Landeshauptmannschaft, Staatssekretär Franz Neubauer in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Franz Josef Strauß und Rosenheims Oberbürgermeister Dr. Michael Stöcker, der tags zuvor, beim großen Festabend in der Inntalhalle zum Ehrenoffizier ernannt wurde, an. Tausende von Zuschauern spendeten unserer Kompanie reichen Beifall.

 
                                                                                                            Foto: Krämer
Unsere Ehrengäste beim Patronatstag 1982

Ein weiteres großes Fest und ehrenvolle Aufgabe zugleich, war für uns die Durchführung des Patronatstages der Gebirgsschützen am 2.5.1982. Alle damals bestehenden 35 bayer. Kompanien standen auf dem Max-Josefs-Platz und nahmen am Feldgottesdienst unseres Kompaniepfarrers, Dekan Anton Fredlmeier teil. Über 3000 Gebirgsschützen und eine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger aus nah und fern, sowie die Ehrengäste, Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß, Staatssekretär Franz Neubauer, die Bundestagsabgeordneten Hans Graf Huyn und Georg Bamberg, die Landtagsabgeordneten Konrad Breitrainer, Josef Heiler und Walter Schlosser, Regierungspräsident Raimund Eberle, Bezirksrat Hans Stöttner, Landrat Josef Neiderhell, Oberbürgermeister Dr. Michael Stöcker, Polizeipräsident Dr. Othmar Keller sowie die Kommandeure des Bundesgrenzschutz, Polizeidirektor i. BGS Georg Biller, und des Gebirgspionierbataillon 8, Oberstleutnant Hans-Jürgen Göppl, waren Zeugen wie Landeshauptmann Andreas Stadler unseren Ministerpräsidenten Dr. h.c. Franz Josef Strauß zum Ehrenmitglied des Bundes der Bayer. Gebirgsschützenkompanien ernannte und als äußeres Zeichen dieser Würde einen Stopselhut mit Spielhahnstoß überreichte. Schon am Vorabend dieses Tages fand ein großer Zapfenstreich mit allen Gebirgsschützenkompanien des Inn-Chiemgaues statt.

Seit 1982 wird mit beträchtlichem Aufwand und durch Unterstützung des "Wirtschaftlichen Verbandes" und der Stadt Rosenheim auf der Schießanlage des Bundesgrenzschutzes in Mintsberg bei Rosenheim ein sog. Gästeschießen abgehalten. Ausgeschossen werden nicht nur viele Preise, sondern auch ein vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Stöcker gestifteter Wanderteller. Seit dieser Zeit ist die Anzahl der Teilnehmer gewachsen, so daß heute über 200 Schützen an diesem Wettbewerb teilnehmen und damit unsere Kompanie immer mehr fordern.


                                                                                                            Foto: Krämer
Gästeschießen 1982

Auf Anregung des Gebirgsschützen und Chronisten, Werner Krämer, fand erstmals am 25.11.1983 in Wasserburg eine Gedenkfeier für die bei einem grausamen Gemetzel durch österreichische Husaren gefallenen Heimatverteidiger statt. Seit dieser Zeit versammeln sich alljährlich die Gebirgsschützenkompanien Endorf, Hofmark-Söllhuben und Rosenheim um der Patrioten zu gedenken, die am 23.11.1705 am Magdalenenberg bei Wasserburg, beim Schutz ihrer bayerischen Heimat ihr Leben lassen mußten. Pünktlich um 19.00 Uhr findet vor dem Rathaus ein Appell mit Meldung an den Bürgermeister statt. Gemeinsam mit den Gebirgsschützen ziehen die Wasserburger Vereine und die Freiwillige Feuerwehr unter den Marschklängen der Stadtkapelle zur Pfarrkirche St. Jakob. Anschließend marschieren alle bei Fackelschein zur Achatzkirche. Dort findet unter dreimaligen Ehrensalut der Gebirgsschützen die Kranzniederlegung statt. Nach einer Gedenkrede durch den Bürgermeister wird in die Stadt zurückmarschiert und in einer der Gaststätten eingekehrt. Daß wir Rosenheimer Gebirgsschützen den Dienst an Heimat und Glauben ernst nehmen, haben einige Kameraden 1983 bewiesen. In Ihrer Freizeit, oder eigens geopferten Urlaub, errichteten sie mit Hilfe von Spenden in Eigenleistung eine Kapelle auf der Mitteralm des Wendelstein. Die alte Kapelle, deren Erbauer, sowie die Entstehungszeit unbekannt sind, wurde zu Beginn der fünfziger Jahre nach und nach abgetragen. Die Verwendung als Sprengstofflager für Bauarbeiten an der Wendelsteinbahn wissen ältere Bewohner noch zu berichten.

Die Idee, an dieser Stelle nun wieder eine Kapelle zu errichten, stammte vom Almbauern und Grundbesitzer Josef Bichler aus Großbrannenberg. Dieser wandte sich an den damaligen Hauptmann Manfred Mikno, dem Pächter der Almhütte auf der Mitteralm, um ihm dabei zu helfen. Mikno nahm die Aufgabe gern an, und konnte Kreisbaumeister Frank dazu gewinnen unentgeltlich den Plan zu fertigen und die behördlichen Dinge zu regeln.

Folgende Gebirgsschützen waren am Bau beteiligt:

Aschauer Sebastian sen.

Bichler Sepp (Bauer)

Biglmeier Hans

Detsch Jakob

Fischer Kaspar

Fischbacher Korbinian

Gilgenrainer Sylvester (GSK Flintsbach)

Gröber Sebastian

Haas Hermann (Maurermeister - Bauleitung Rohbau)

Hanus Werner

Huber Franz (Malermeister - verantw. f. Fachbereich)

Kaiser Sepp

Krämer Werner

Maicher Andreas(Zimmerermeister-Bauleitung Dachstuhl)

Mikno Manfred

Zellner Volkert

Die oben genannten waren in unterschiedlicher Art und Dauer im Einsatz. Erfreulich ist aber auch daß sich weitere Personen bzw. Firmen beteiligten. Die damaligen Wirtsleute der Mitteralm, Hermine und Sepp Riermeier, die die Glocke gespendet haben. Die Spenglerei Rudolf Schmid aus Rosenheim, die die Bedachung kostenlos fertigte. Die Glasfenster wurden von Rudi Spreng, Fa. Innglas, Rosenheim, ebenfalls gespendet. Die Eisengitter stammen von der Firma Rudi Loferer Zäune, ebenfalls Rosenheim und wurden auch gespendet. Nach zwei Sommern Bauzeit stand die schmucke, mit einem Glockentürmchen versehene Kapelle nun auf der Mitteralm und erfreut viele Wanderer und lädt zum stillen Gebet. Am 29.9.85 wurde die Kapelle unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und vieler benachbarter Kompanien von unserem Kompaniepfarrer, Dekan Anton Fredlmeier, zur " Marienkapelle" geweiht. An dieser Stelle darf sich die Kompanie, sicher auch im Namen aller Bergfreunde die hier stille Einkehr halten, nochmals bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken.

 
                                                                                                            Foto: Krämer
Kapellenbau


                                                                                                           Foto: Krämer
Kapelleneinweihung

Im Jahre 1984 fanden sich mehrere Musiker, zum größeren Teil aus der Stadtkapelle Rosenheim, um in unserer Montur für die Kompanie aufzuspielen. Diese Formation, sowie auch der Versuch mit den Männern der Eisenbahnerkapelle Rosenheim, eine "eigene" Musik aufzustellen, scheiterten aber leider.

Im Jahr 1987 hatte Rosenheim zum zweiten mal die Ehre einen Patronatstag durchführen zu dürfen.

Anlaß zum Antrag auf dieses Fest war das nun schon 10-jährige Bestehen der Kompanie.

Nach arbeitsreicher Vorbereitung war es uns gelungen den Festtag gebührend zu begehen und hoffentlich auch Anderen Freude zu bereiten. Vierzig Kompanien mit Musik und Spielleuten zogen durch die Stadt zum Max-Josefs-Platz um hier zu demonstrieren, daß Freiheit, Glaube und christliche Grundwerte nicht nur Lippenbekenntnisse sind. Die Feldmesse zelebrierte Domkapitular, Prälat, Dr. Genewein aus München. Staatssekretär Alois Glück, in Vertretung des Schirmherrn, Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, Regierungspräsident Raimund Eberle, Herzog Max von Bayern, Landeshauptmann Stadler, Hofrat Dr. Walter Zebisch, Pius Leitner, alle waren sie gekommen und überbrachten ihre Grüße. Mit einer Kranzniederlegung, der Bayernhymne und einem dreifachen Ehrensalut wurde nach der Meßfeier der Toten und Gefallenen gedacht.

Am 3.10.1988 erreichte uns vollkommen überraschend die Nachricht vom Ableben unseres Landesvaters, Ministerpräsident Dr. h.c. Franz Josef Strauß. Wir wurden vom Bund als ortsnächste Kompanie beauftragt die Ehrenkompanie zu stellen und den Ehrensalut zu schießen. Schon bei den Trauerfeierlichkeiten in München war eine Abordnung unserer Kompanie anwesend.

Bei der Beerdigung am 8.10.1988 in Rott am Inn hatten wir Rosenheimer vollen Einsatz mit Sargwache, Spalier, Salutzug und Ehrenkompanie. Unvergessen die feierliche Totenmesse, die Bestattung in der Familiengruft

und die Bestürzung und Trauer der ganzen Bevölkerung. Die große Anzahl der anwesenden Staatsmänner aus vielen Nationen der Welt machte die Bedeutung des Staatsmannes Strauß manchen erst bewußt. Daß die Familie Strauß nach dem Staatsakt die Hauptmannschaft und den Salutzug zum Leichenschmaus eingeladen hat, ehrte uns sehr.

 

Salutzug bei der Beisetzung von Franz Josef Strauß

Am 25.4.1999 konnten wir gemeinsam mit 17 anderen Kompanien, Schützenvereinen und der Feuerwehr auf der Loretowiese antreten um zur feierlichen Weihe unserer neuen Fahne auf den Max-Josefs-Platz zu ziehen. Der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, erklärte wörtlich "Eine Fahne wird erst lebendig, wenn sich Menschen um sie scharen". Er verwies auf die Fahne als Symbol der Brauchtumspflege und der Liebe zur Heimat. Stadtpfarrer Andreas Zehentmair, segnete die Fahne und zelebrierte die Messe. Die neue Fahne zeigt in der Mitte das Wappen der Stadt Rosenheim das von den Wappen der eingemeindeten Stadtteile Aising, Happing, Westerndorf St. Peter und Pang umrahmt wird.

 

Fähnrich Georg Holzmayer mit neuer Fahne

Am 7.5.2000 hatten wir wiederum die Ehre, aber auch die Arbeit, einen Patronatstag in Rosenheim durchführen zu dürfen. Abordnungen verschiedener Vereine, geladene Gäste, eine Ehrenformation der Bundeswehr, sowie unsere Kompanie bildeten die Spitze des langen Festzuges. Alle weiteren bayerischen Gebirgsschützenkompanien folgten dem Zug zum Max-Josefs-Platz um hier an dem feierlichen Messe teilzunehmen. Die Ehrengäste, in Vertretung des Schirmherrn Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, Staatsminister Reinhold Bocklet, Staatsminister Otto Wiesheu, Herzog Franz von Bayern, Regierungspräsident Werner Böhm, Oberbürgermeister Dr. Stöcker, die Vertreter der benachbarten Schützen aus Tirol, Südtirol und Welschtirol, sowie Mandatsträger aus Bund, Land und Bezirk und Vertreter von Bundesgrenzschutz, Polizei und Bundeswehr gaben uns die Ehre.

Vom 18.7. bis 17.8.2001 hatte unsere Kompanie die Ehre die Ausstellung "Einst Feinde, heute Freunde – Schützen der Alpenregion" durchzuführen. Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen feierte 2001 sein 50jähriges Gründungsjubiläum. In diesem Zusammenhang wurde die Ausstellung präsentiert. Die Ausstellung erfreute sich großen Zuspruchs, nicht zuletzt durch die überaus sehenswerten Ausstellungsstücke, die zum großen Teil vom ehemaligen Hauptmann der GSK Bad Aibling, Günther Hein, zur Verfügung gestellt wurden. Er zeichnete sich auch für das Gesamtkonzept der Ausstellung verantwortlich, so daß alle Kompanien des Inn-Chiemgaues, aber insbesonders unsere Kompanie zu Dank verpflichtet sind.

Der Jahresablauf unserer Kompanie

Immer am 20. Januar treffen wir uns zur Sebastiani-Wallfahrt von Happing nach Hl. Blut.
Olt. Günter Reichelt hatte die Idee diese ehemals berühmte Wallfahrt "wiederzubeleben" aufgegriffen und seit der Zeit nimmt die Zahl der Teilnehmer immer mehr zu. Der Hl. Sebastian gilt ja auch als Schutzpatron der Schützen.

Im April findet der Generalappell in der Kaserne des Bundesgrenzschutz statt. Hier wird exerziert und die Vollständigkeit der Ausrüstung überprüft.

Am ersten Sonntag im Mai nimmt die Kompanie am Patronatstag des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien teil.

Am Fronleichnamsfest beteiligt sich die Kompanie seit Bestehen und ist Stolz eine alte Tradition wieder aufgenommen zu haben.

Am Alpenregionstreffen der Schützenbünde von Tirol, Südtirol und Welschtirol sowie des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien wird regelmäßig teilgenommen.

Ebenfalls seit bestehen der Kompanie nehmen wir am großen Erntedankfest des Wirtschaftlichen Verbandes auf dem Max-Josefs-Platz teil.

Am zweiten Herbstfestsamstag führen wir auf dem Gelände des Bundesgrenzschutzschießplatzes ein Gästeschießen durch.

Ende Oktober nehmen wir an der Leonhardifahrt in Leonhardspfunzen teil.

Der erste Sonntag im November ist reserviert für den jährlichen von uns  initiierten Leonhardiumritt in Happing.

Am Volkstrauertag auf dem Städt. Friedhof nimmt die ganze Kompanie mit einerm Ehrenzug und einer Ehrenwache teil, der Ehrensalut wird seit Bestehen von unserem Salutzug geschossen.

Ende November begehen wir gemeinsam mit den Kompanien Endorf und Hofmark Söllhuben die Gedenkfeier für die 1705 am Magdalenenberg gefallenen Heimatverteidiger.

Seit Gründung nimmt eine Abordnung am Gedenken beim Oberländer-Denkmal in Waakirchen teil.

Weitere Termine im Jahresablauf sind der Stammtisch jeden Montag und die Monatsversammlung in unserer Stammwirtschaft "Flötzinger-Bräu", Kaiserstraße, am ersten Donnerstag im Monat.

Alle zwei Wochen das Kleinkaliberschießen im Schützenheim in Bad Feilnbach.

Fünf mal im Jahr zu festgelegten Zeiten das Karabinerschießen auf der BGS-Schießanlage in Mintsberg bei Rosenheim.

Außerdem werden in unregelmäßigen Abständen Ausflüge und Exkursionen, sowie Veranstaltungen und Vorträge durchgeführt.

Besonders erwähnenswert sind die Besichtigungsfahrten an die Dolomitenfront des ersten Weltkrieges. Unser Ehrenmitglied und ehemaliger Kommandeur des Bundesgrenzschutzes in Rosenheim, Hans Friedrich Putz, hat für uns alle unvergessene Fahrten veranstaltet. Als profunder Kenner der Materie und begabter Rhetoriker hat er eindrucksvoll die leidvolle Geschichte dieses Alpenkrieges lebendig werden lassen.

Gründungsmitglieder

Adlmeier Paul

Glomb Josef Franz t

Dr. Rauch Hans

Altendorfer Alfons

Greil Norbert t

Redlbacher Franz t

Baur Helmut t

Guggenbichler Martin

Reichelt Günter

Bensegger Nikolaus t

Heipter Franz t

Reile Sepp t

Bergmeister Willi

Herzog Klaus

von Reitzenstein Harald

Bernrieder Anton

Holzner Hans t

Ridl Josef t

Bernrieder Michael

Holzner Peter

Rothmayer Josef t

Bliemetsrieder Max

Horrer Ferdinand

Dr. Rudolph Dieter

Brand Marinus

Hotter Stefan

Sattler Manfred

Buchecker Hugo t

Huber Karl

Scharl Alois

Butscher Max

Kaiser Ambros

Dr. Schildbach Axel t

Dangl Georg

Käsmeier Hans

Seiler Conny

Daurer Anton t

Keller Willhelm t

Siegl Martin

Deisenberger Walter

Krämer Werner

Spötzl Emmeram

Detsch Jakob t

Kühnhauser Horst

Stanek Helmut

Engelbrechtinger Hermann t

Lahn Werner t

Staudhammer Wolfgang

Färber Walter t

Lanner Heinz

Steidl Jakob

Fäßlin Dieter

Lerch Erdmann sen.

Stief Hugo

Fischbacher Josef

Maier Bernhard

Stieglauer Lorenz

Fischer Fritz

Maier Ludwig t

Still Walter

Förg Konstantin t

März Josef t

Thanner Peter t

Forster Günter

Mikno Manfred

Werlin Erich t

Franzelin Rudolf

Pelz Hermann

Wurbs Alfred

Fredlmeier Anton t

Pfaffinger Alois t

Zahler Georg

Freinecker Helmut t

Pfeiffer Otto t

Zellner Volkert t

Fuchs Johann

Pichler Josef t

Zosseder Hugo

Fuchs Josef

Rabe Werner

 

Glockner Anton t

Rauch Karl Heinz

 

  

Funktionen in der GSK Rosenheim seit der Wiedergründung am 17.11.1977

 

Hauptmann:
1977 bis 1980 Jakob Steidl

1980 bis 1996 Manfred Mikno

1996 bis 2004 Heinz Lanner

2004 bis 21.5.2009 Werner Hanus t

2009 bis Josef Fischbacher
Oberleutnant:
1977 bis 1980 Volkert Zellner t
1980 bis 1980 Manfred Mikno
1981 bis 1992 Volkert Zellner t
1992 bis Günter Reichelt
Lt. Schatzmeister:
1977 bis 1980 Werner Rabe
1980 bis 1992 Jakob Detsch t
1992 bis 1995 Gerhard Schmitz
1995 bis 2002 Hermann Luthner
2002 bis 2010 Josef Fischbacher
2010 bis Jürgen Zierow
Lt. Schreiber:
1977 bis 1980 Karl Huber
1980 bis 1989 Gerhard Schmitz
1989 bis 1992 Günter Reichelt
1992 bis 1995 Heinz Lanner
1995 bis 1998 Eberhard Waiblinger
1998 bis 2001 Gottfried Kobold
2001 bis 2004 Werner Hanus t
2004 bis Wolfgang Barthel
Lt. Protokollführer:
1977 bis 1980 Heinz Lanner
1980 bis 1989 Peter Holzner
1989 bis 1992 Gerhard Schmitz
1992 bis 2001 Gottfried Kobold
2001 bis 2002 Josef Fischbacher
2002 bis 2004 Wolfgang Barthel
2004 bis Willi Berger
Lt. Fähnrich:
1977 bis 1995 Hans Käsmeier
1995 bis 1999 Georg Holzmayer t
1999 bis Walter Politz
Salutzugführer:
1977 bis 1980 Manfred Mikno
1980 bis 1995 Heinz Lanner
1995 bis 2002 Hermann Luthner
2002 bis 2004 Werner Hanus t
2004 bis 2007 Hans Euringer
2007 bis 2011 Helmut Holzmayer
2011 bis Willi Berger

Marketenderinnen:

Seiler Cornelia 1977 Moser Astrid 1995
Hacke Sieglinde 1978 Klein Christine 1997
Kronast Martha 1978 Klieber Katrin 1997
Schweiger Eva 1978 Rieger Tanja 1998
Berger Christa 1980 Mörtl Ana Teresa 2004
Reckerzügl Karin 1983 Mörtl Margareta 2005
Lohr Doris 1984 Haindl Monika 2007
Wagner Walburga 1985 Zäch Julia 2007
Lohr Sabine 1986 Bayer Carmen 2008
Fäßlin Claudia 1987 Demmel Regina 2010
Mikno Sabine 1987 Franke Angelika 2010
Reichelt Petra 1991  
Forstner Marion 1995  

 

Ausgebildete Trommler:

Aschauer Sebastian jun. von Reitzenstein Harald
Aschauer Thomas Siegert Jörg
Brendel Bernd Strasser Werner
Brendel Torsten Strasser Wolfgang
Czerny Markus Thierauf Eugen
Czerny Theo Thierauf Siegfried
Forster Günter Thomas Christoph
Halmburger Heinz Vorleitner Hans
Hoyer Hermann Weinfurtner Hannes
Kardirogli Anton Zehetmeier Georg
Kuzminsky Daniel Zeuner Jürgen
Mörtl Deddo Zosseder Hugo
Obermayer Hans Zosseder Stefan
Reichelt Florian